|
Künstlerinnen Präsentationen |
Mitgliedschaft
Seit 2004 IG Bildende Kunst, Wien
2010 face-to-face, KunstZumKaufen, AKG Berlin
2010 Art in the City 4, GALLERY NINENINEZEROZERO, Lienz, Österreich
2010 WIEN - TOKIO - BERLIN, Druckgraphik aus Österreich, AKG Berlin
2009 "Berlin trifft Wien", AKG Berlin
2008 Art Expo, New York
2007 Galerie Artodrome, Forchheim
2007 Personalausstellung, R2, Philosophische Werkstatt & Galerie Artes Liberales, Wien
2005 Personalausstellung "Momente", Volksbank Amstetten, NÖ
1997 Personalausstellung "Neue Malerei", Volksbank Amstetten, NÖ
1995 Land - Auf, Künstler aus dem Mostviertel, Schloss Ulmerfeld, Niederösterreich
1994 "Malerei und Objekte", Schloss Marchegg, NÖ
1993 Frauenbilder - Männerbilder, Soziokulturelles Zentrum Pfefferberg, Galerie Haus 14
Prenzlauer Berg, Berlin
1993 Projekt Zeitkunst- Kunstzeit, Phoenix Contact, Wien
1992 Teilnahme am Symposion "Europäische Vektoren- Interaktive Zeiträume
Galerie Ausstellungsraum, 1020 Wien
1989 Einzelausstellung, Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück
1985 "Malerei und Dinghaftes", Galerie der Stadt Salzburg
1980 Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück, 1.Preis im Bereich Grafik
Es ist meine unmittelbare Umwelt, Menschen in meiner Umgebung oder Menschen die mich in besonderer Weise berührt haben, wie die mexikanische Malerin Frida Kahlo, deren Malerei und Lebensgeschichte mich sehr beeindruckt haben. Ihr Porträt zeigt sie in einem stillen Moment am Fenster stehend, in einem ungewöhnlich schlichten Kleid und drückt durch die kühlen Farben eine eher traurige Lebensphase, als sie sich von ihrem Mann Diego Riviera getrennt hatte, aus.
Gerade in unserer Zeit der Medienüberflutung und der scheinbar vielen Möglichkeiten der Unterhaltungsindustrie besteht große Gefahr, dass die aktive zwischenmenschliche Kommunikation zu kurz kommt und die Wertordnung manipuliert wird. Die Malerei bietet mir die Möglichkeit auf gegenwärtige Geschehnisse und Erscheinungsformen zu reagieren, sie ins Bewußtsein zu rufen und zu hinterfragen sowie
mich unabhängig von Moden auszudrücken, meine momentane Stimmung sichtbar zu machen. Dabei geht es auch darum, Zeit zu haben sich auf Farben und Formen einzulassen. Ausschlaggebend für die Entstehung eines Bildes kann ein kurzer Moment, eine erlebte Situation oder etwas Geschehenes sein, dass sich während des Malprozesses manifestiert und Gestalt annimmt.
Jasna Herger, Juli 2009
Die intensive Auseinandersetzung mit der Beschäftigung nach der Abbildbarkeit von Realität ist stets offensichtlich. Die Art ihrer Malerei ist stets virtuos, bleibt dem Erzählerischen untergeordnet bzw. in seinem speziellen pastellenen Fotorealismus geradezu zwingendes Medium, das eigentlich Unmögliche der Erzählung möglich und plausibel erscheinen zu lassen.
Niederösterreichische Nachrichten- Woche 44/2005-www.noen.at
Seit ihrem Abschluss an der Hochschule fuer Angewandte Kuenste in Wien 1988 (Meisterklasse Wolfgang Hutter) haelt Jasna Maria Herger konsequent an den Positionen gegenstaendlicher Malerei fest, mischt in ihrer Arbeit doch Realismus und gegenstaendliche Abstraktion.
Jasna Herger nennt ihre Arbeiten Studio Paintings. Sie entstehen im Atelier.
Als Kind ihrer Zeit orientiert sie sich an der Popwelt der Musik, an der aktuellen Mode, an zeitaktuellen Erscheinungsformen, die sie als Sujets ihrer Malerei heranzieht. Daraus bildet sie ihre eigene Bilderwelt in stilsicherer Gestaltung.
Jasna Maria Herger nimmt teil an der Art Group Take Twice und an VLA Productions Electronic Journal Literatur Primaer.
Franz Krahberger, Autor und Herausgeber; www.ejournal.at
...Jasna Hergers Verwendung von Ölfarben, ihre feinteilige Maltechnik und ihre Motivwahl erinnern an den Höhepunkt der Renaissance, während ihre Themenwahl Verständnis der Postmoderne und des Poststrukturalismus zeigt, die den Ausgang des 20. Jahrhunderts stark bestimmt haben.
Reine Farben und meisterhafte Maltechnik begleiten die kristallklare, ja beinahe fotografische Beobachtung des Lieblingsthemas: der Mensch - entweder allein in der Natur oder in einer Gesellschaftssituation. Ihre Bilder erscheinen verständlich und sind von einer Leichtigkeit, die jene harte Arbeit, geistige Reflexion und intellektuelle Beobachtung vergessen lässt, die für die Schaffung der Werke notwendig sind. Die Bilder strahlen große Lebenslust aus, besitzen aber durchaus auch die tief gehende europäische Sensibilität für die Vielschichtigkeit der Dinge.
Dr. Norma Middleton, Kulturwissenschaftlerin;
Dr. Renée Gadsden-Huber, Kunsthistorikerin